Die Fusion mit Microdrones bringt Schübeler mehr FuE-Möglichkeiten

Das Versinken in der Alltagsarbeit bei der Führung eines kleinen Unternehmens kann von den eigentlich wichtigeren Aufgaben ablenken: dem Produktdesign und der Produktentwicklung. Verwaltungsaufgaben, organisatorische Belange und der Vertrieb in einem internationalen Markt haben oft Vorrang vor Forschung und Entwicklung.

Dies war der Fall für Daniel Schübeler, CEO und Gründer der Schübeler Technologies GmbH, einem führenden Hersteller von modernster Aero-Antriebstechnik und Leichtbauteilen. Ende letzten Jahres fusionierte das Unternehmen mit Microdrones, dem richtungsweisenden Anbieter voll integrierter Systeme für Vermessungs-, Kartierungs-, LiDAR- und Inspektionsanwendungen in den Bereichen Bauwesen, Bergbau, Energie, Landwirtschaft und Infrastruktur.

Mit dem gemeinsamen Interesse am technologischen Fortschritt und der Motivation, UAVs in neue Höhen aufsteigen zu lassen, haben sich diese beiden Unternehmen zusammengeschlossen und kombinieren Wissen und Erfahrung, die beiden Unternehmen zugutekommen. Während die Fusion die Kapazitäten der UAV-Technologie von Microdrones ausbaut, hat Schübeler nun die Freiheit, sich auf Forschung und Entwicklung zu konzentrieren und Spitzeninnovationen zu realisieren, die die Zukunft von UAVs, Elektrojets und vielem mehr bestimmen werden.

Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren, warum die Interessenvertreter von Schübeler der Meinung sind, dass die Fusion mit Microdrones dem Unternehmen mehr Raum, mehr Tools und mehr Möglichkeiten eröffnet.

Das DHL Paketkopter Forschungsprojekt findet 2015 seine Fortsetzung. Der stark modifizierte Kippflügler erfüllt seine Aufgaben erfolgreich und zuverlässig.

Die Aufgabe:

Die Fortführung des DHL Paketkopter Projekts stellte im Frühjahr 2015 ganz neue Herausforderungen an den zu konzipierenden Paketkopter 3.0. Anders als bei den Vorgängerprojekten sollte der Paketkopter 3.0 in der Lage sein, eine größere horizontale Distanz von 8km sowie einen Höhenunterschied von 0,5km zu überwinden. Zudem sollte eine gesteigerte Nutzlast von bis zu 2kg befördert werden können.Aufgrund dieser Anforderungen wurde ein von Schübeler Composite zusammen mit dem Lehrstuhl FSD der RWTH Aachen vorentwickeltes Tiltwing Konzept ausgewählt. Erstmalig kommt somit ein Starrflügler in einem solchen Projekt zum Einsatz.

Herausforderungen:

Zu den wesentlichen Problemstellungen gehörte auch die mechanische Anpassung des Fluggeräts und des Landegestells an das automatische Be- und Entladekonzept der DHL.Gleichzeitig mussten die deutlich gestiegenen Leichtbauanforderungen für das Fluggerät eingehalten werden. Zur Kompensation des Mehrgewichts des Nutzlast-Containers mit vollintegrierter Batterie wurde konsequent auf Vakuum-Infusion Carbon Bauteile sowie auf modernste Hybrid-Fügetechnologie gesetzt.

Umsetzung:

Einen emissionsfreien und sehr leisen Betrieb stellen die von Schübeler Composite neu entwickelten permanent erregten BLDC Motoren sicher. Die Motoren sind vollständig gekapselt, passiv gekühlt und erlauben einen Allwetterbetrieb.Im Zusammenspiel mit CFD- und Windkanal-optimierten 700mm Propellern ermöglicht der elektrische Antrieb eine breitbandige Energieeffizienz, die zu einem geringen Energieverbrauch sowohl bei Start und Landung als auch im Horizontalflug führt.Das Fluggerät hat eine maximale Abflugmasse von 14kg inkl. 2kg Payload bei einer Spannweite von 2000mm. Die in unserer ISO 9001:2008 zertifizierten Fertigung gebauten Leichtbau-Komponenten ermöglichten während des DHL Forschungsprojekts einen ausfallsicheren und vollautomatischen Betrieb zwischen den beiden Skyports in Reit im Winkl sowie auf der Winkelmoosalm.

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